Zuerst wurden zwei Turbinen gebaut. Innerhalb von zwei Jahren konnte so die bestehende Infrastruktur für die Beschneiung mit Elementen für die Stromproduktion ergänzt werden. So können die bereits getätigten Investitionen in die Beschneiung, neu auch für die Produktion von nachhaltigem Strom genutzt werden. Der Überlauf von gefassten Trinkwasserquellen und das Wasser aus dem Spiecherseen mit Schmelz- und Regenwasser gelangt in die Leitungen. Danach durchläuft das Wasser, wie in jedem Wasserkraftwerk, die Turbinen und produziert damit elektrische Energie. Dieser wird beim lokalen Elektrizitätswerk eingespeist und gelangt in die Haushalte der Umgebung. Jährlich wird in den beiden Kraftwerken 800´000 kWh Strom hergestellt. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 200 Haushalten im Jahr.